Selbstverständnis der ANG
Die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuß ist der sozialpolitische Spitzenverband der
Arbeitgeberverbände der deutschen Ernährungsindustrie. Sie vertritt die sozial- und tarifpolitischen
Interessen ihrer Mitglieder gegenüber den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft, den sozialpolitischen
Spitzenverbänden der Arbeitnehmerseite sowie der Öffentlichkeit.
Bei der ANG liegt die Strategieführerschaft für die Weiterentwicklung der tarifpolitischen und
sozialpolitischen Rahmenbedingungen der Unternehmen der Ernährungsindustrie. Sie ergreift die Initiative
oder greift Initiativen aus der Mitgliedschaft und dem relevanten Umfeld auf und koordiniert den
Diskussionsprozeß mit den Beteiligten und Betroffenen, um im Interesse der Unternehmen der
Ernährungsindustrie zeitgemäße, sichere und wirtschaftliche tarif- und sozialpolitische Rahmenbedingungen
mit den erforderlichen Gestaltungsspielräumen zu schaffen und zu erhalten. Sie kann tarifpolitische Ziele
und daraus abgeleitete Empfehlungen beschließen und im Auftrag für ihre Mitgliedsverbände Tarifverträge abschließen.
Die ANG sorgt für umfassende Information und einen vertrauensvollen Meinungsaustausch der Mitglieder über
aktuelle Entwicklungen und die Vermeidung oder Auflösung von Interessenkonflikten unter Mitwirkung und in
enger Zusammenarbeit mit ihren Mitgliedern und getragen von deren Vertrauen. Die Vertreter der Mitglieder
übermitteln gemeinsam gefundene Zielvorstellungen zur Förderung und Vertiefung des Meinungsaustauschs in
ihre Gremien und Verbände und geben ihrerseits weitere Anregungen und Vorschläge zur Bereicherung des
Meinungsbildes an die ANG.
Im Rahmen der relevanten internationalen Organisationen wird die ANG die sozialpolitischen Interessen der
deutschen Ernährungsindustrie wahrnehmen. Die ANG bezieht für ihre Mitglieder Stellung in
gesellschaftspolitisch relevanten Fragen der deutschen und europäischen Gesetzgebung zum Arbeits-, Sozial-
und Tarifrecht gegenüber den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft, der Politik und der relevanten Öffentlichkeit.
Berlin, 15.November 2004